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Liebe Katja Günther aus München,

der Geruch der betrügerisch anmutenden Geschäftstätigkeit der Online Content Ltd. klebt nun auch an Ihnen

2008-02-14, Quelle: Eigenbericht (Jörg Reinholz) | AddThis Bookmark
Hinweise für Betroffene:
  1. Was Empfänger von Mahnungen für die angeblichen "Leistungen" der Online Content Ltd. und ähnlicher Unternehmen (ISA Internet Solutions AG) tun und vor allem lassen sollten
  2. Das Antwortschreiben an Frau Katja Günther findet das betroffene und/oder interessierte Publikum hier.
  3. Katja Günther, Deutsche Inkassostelle, ProInkasso GmbH - Wie die Sachen ausgehen.





Kanzlei Katja Günther
Brienner Str. 44
80333 München


Liebe Katja Günther aus München,
(Die verlinkte Grafik ist Ihre Anzeige aus den gelben Seiten...)


als Strafrechtlerin wird Sie niemand zerreißen wenn Sie Kriminelle (oder Unschuldige) vor Gericht verteidigen. Das ist Ihr Job als Rechtsanwältin mit Themenschwerpunkt "Strafrecht".

Aber dass Sie allen Ernstes den Einzug der sehr zweifelhaften und betrügerisch wirkenden Forderungen der "Online Content Ltd." betreiben, dass darf ihnen übel genommen werden - denn das gilt als Mittun und ist von dem, was Ihr Job ist (oder sein sollte...), weit entfernt. Alles was ich Ihrer Vorgängerin, der C. L., geschrieben habe mag nun auch für Sie gelten.

Meine Frage an Sie ist: Gibt es niemanden mehr den sie verteidigen können oder hoffen Sie über das Umfeld des ehrenwerten Michael Burat -der ja nun wieder ein Mandant des ehrenwerten Bernard Syndikus und des ehrenwerten Günter Freiherr von Gravenreuth ist- zu einem richtig großen Stamm von Auftraggebern zu finden, deren Aufträge besser zu Ihrem Themenschwerpunkt passen? Oder ist es etwa so das Sie in den Kreisen potentieller Mandanten keinen guten Ruf haben und nun "Äufträge jeder Art" -trotz der dabei auftretenden, nicht tolerierbaren olfaktorischen Belästigungen1)- abwickeln?

Also ich würde lieber Jauchegruben reinigen als mir diese Tätigkeit für diese auf ganz besondere Weise ehrenwerten Personen anzutun.

Ganz ehrlich: Niemand muss für die Schein- und Briefkastenfirmen des ehrenwerten Michael Burat und seines ehrenwerten Genossen Ronny Neugeboren (aktuell die "Online Content Ltd.") diese Art von Mitarbeit leisten. Man(Frau) kann- aber sollte man(frau) auch?

Haben Sie sich schon mal gefragt warum die ehrenwerten Buratinos nicht die beiden oben genannten ehrenwerten Stammanwälte für sich arbeiten lassen? Kann es sein, dass die da nicht mittun weil es Urteile zivilrechtlicher und strafrechtlicher Natur gibt, die in der Gesamtheit und zum Zwecke der Fortsetzung einer rechtswidrigen Tätigkeit eine umfassende Rochade (hier: Firmen-, Geschäftsführer- und Anwaltswechsel) erforderlich machen? Was macht Sie so sicher, dass Sie für diese besondere Art ehrenwerter Clientel tätig werden können ohne in der einen oder anderen Weise Schaden zu nehmen? Immerhin wirkt deren Geschäftstätigkeit betrügerisch und wird deswegen öffentlich in einer Weise diskutiert die man nur bei erheblicher Tatsachenignoranz "konträr" nennen kann.

Eine Frage noch: Wer hat denn das Ihnen angeblich vorliegende Mandat unterschrieben? Burat? Neugeboren? Oder war es eine "Sockenpuppe"?

Es sei, wie es sei: Ich habe mir, zur Vereinfachung des "Massengeschäftes", erlaubt ein kleines Schreiben zwecks Antwort auf Ihre Mahnungen vorzubereiten.

In Ihrem eigenen Interesse hoffe ich darauf, dass meine Vorlage und die der Verbraucherzentralen für insgesamt exakt 100% der Rückläufe Ihrer "Mailingaktion" dienen. Ich kann mir nämlich gut vorstellen, dass so mancher der von Ihnen Belästigten Ihnen sonst mit ziemlich harschen Worten antwortet - statt, wie von Ihnen und von Ihren auf besondere Weise ehrenwerten Mandaten sicherlich überzogen hoffnungsfroh erwartet, das Geld auf das Konto 66820**** bei der Hypovereinsbank München (70020270) einzuzahlen.

Just die harschen Worte, die ich mir in dem Zusammenhang mit Ihrer neuen Spezialisierung vorstellen kann, würden Ihnen gewiss nicht nur einen Tag verderben.

Sollte das Musterschreiben Sie oder Ihre ehrenwerte(n) Mandanten wütend machen: Trotzdem nicht gewaltsam in die obere gastronomische Körperöffnung3) einführen: Ich kann mich aus sicherlich nachvollziehbaren Gründen nicht dafür verbürgen, dass das Faxpapier, die Tinte oder der Toner ungiftig oder gar genießbar ist. Zudem könnte sich die artenreiche Fauna in der benannten Höhlung negativ auf die Kosten der Archivierung auswirken. Über Ihren Biss will ich nicht spekulieren - aber Papier hat eine gewisse Resistenz gegenüber mechanischen Belastungen und ich keine Angst vor Anwälten. Letzteres können Sie bei Ihrem, vor allem nach Ansicht des AG Berlin Tiergarten auf ganz besondere Weise ehrenwerten, Kollegen Hironimus Günter Freiherr von Münchhausen Gravenreuth, geb. Dörr, nachfragen - immerhin haben Sie sich durch die Übernahme des hier einschlägigen Mandates direkt in genau den Stand gehoben von vielen als dessen Kollegin betrachtet zu werden. Wem dies angenehm erscheint...

Möge auf dem von Ihnen genannten Konto eine schwarze, einstellige Null ungestört residieren und bei der Abrechnung der Bankgebühren am Quartalsende zu einer roten, zweistelligen Zahl mutieren.

Haben Sie denn schon Frau L. gefragt, ob der Job sich gelohnt hat? Oder haben Sie, schließlich scheinen sie nur ungern zu telefonieren, den Brief an Frau L. in den Briefkasten geworfen und sich gewundert warum der im Postfach (801701, PLZ 81617) landete, welches Sie als das Ihre angeben?

Etwas noch: Ihre Rufnummern sind nicht besetzt. Was sollen denn Ihre Mandanten davon halten- oder haben sie "derzeit" nur die "Limited"? Das wäre aber zahlenmäßig eine sehr beschränkte Kundschaft, zu der ich Ihnen nur herzliches Beileid aussprechen kann: Ich glaube nämlich nicht, dass der aus Ihrer Arbeit für diese besondere Art "Firma" möglicherweise resultierende pekunäre Vorteil den zwangsläufig folgende Ansehensverlust auch nur im Ansatz ausgleichen kann. Das ging wohl schon Ihren Kollegen Olaf Tank, Boris Hoeller und der Celine Lürmann mit dem gleichen Postfach so...


Mit freundlichen Grüßen

fastix a.k.a. Jörg Reinholz


P.S. Eines noch. Auf der mir vorliegenden und virtuell-olfaktorisch etwas indiskreten Mahnung2) stehen leider nur teure 0180er Telefonnummern. Das öffentlich zugängliche Anwaltsverzeichnis der RAK München weißt Ihre Adresse wie folgt aus:

Günther, Katja - Rechtsanwältin
Brienner Str. 44 / IV, 80333 München
Tel. 089/452398714, Fax 089/452398719
E-Mail kanzlei@guentherserafini.de

Können sich die Empfänger der Mahnungen auch an dieser Adresse beschweren? Viele haben nämlich eine Flatrate für das Festnetz. Oder wäre es besser die Belästigten wenden sich unter Hinweis auf das Urteil des AG München (AZ.: 161 C 23695/06) an die folgende Adresse?

Rechtsanwaltskammer für den
Oberlandesgerichtsbezirk München

Tal 33, 80331 München

Telefon: 0 89/53 29 44-0
Telefax: 0 89/53 29 44-28




1) nicht tolerierbare olfaktorischen Belästigung: Höflichkeitsform für "Gestank"
2) wie vorstehend, allerdings virtuell
3) gewaltsam in die obere gastronomische Körperöffnung einführen: Höflichkeitsform für "in die Fresse stopfen" oder "fressen"


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