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Zwei Negative Festellungsklagen gegen Günter Freiherr von Gravenreuth eingereicht

Gravenreuth übertreibt mit Gegendarstellungsverlangen - Erneut Rechtsmissbrauch?

2007-07-16, Quelle: Jörg Reinholz (Jörg Reinholz) | AddThis Bookmark
Ich habe gestern vor dem AG Kassel zwei negative Feststellungsklagen eingereicht.

Beide richten sich gegen nach meiner Auffassung rechtsmissbräuchliche Gegendarstellungsverlangen des Günter Freiherr von Gravenreuth.

In einem Verlangen, zu dem eine Gegendarstellung bereits veröffentlicht ist, verlangt Gravenreuth rechtswidrig die Einbeziehung von Textpassagen denen er gar nicht widerspricht.

Im anderen Verlangen ist es nur die Überschrift und der prinzipielle Aufbau, der einer Gegendarstellung entspricht. Tatsächlich stellt er gar nicht entgegen der angeblich angegriffenen Textpassage dar. Zudem verletzt die geforderte zweite Gegendarstellung nach meiner Ansicht wegen einer unwahren Behauptung sehr wahrscheinlich die Rechte eines dritten: Gravenreuth behauptet in der geforderten Gegendarstellung konkret das OLG habe nur eine Sachentscheidung getroffen und seiner Widerklage sei in vollem Umfang stattgegeben worden. An anderer Stelle schreibt er aber, er habe laut Protokoll 16% der Gerichtskosten zu tragen. Das steht seiner Behauptung deutlich entgegen. Diese Gegendarstellung verletzt sichtbar die Rechte des Prozessgegners Gravenreuths, dass ist übrigens der heise-Verlag... Der Autor steht auf dem Standpunkt, dass es ihm nicht zuzumuten ist als Mitstörer dafür zu haften, dass Gravenreuth mal wieder herumlügt.

In beiden Verlangen tritt Gravenreuth zudem auch Meinungsäußerungen entgegen. Diese sind aber der Gegendarstellung nicht zugänglich. Ich darf vermuten, dass Gravenreuth auf dem Gebiet des Presse- und Persönlichkeitsrechtes lange nicht so fit ist, wie es seine Werbung vermuten lassen soll - er wirbt ja damit, Spezialist für "Persönlichkeitsrechtsverletzungen" zu sein. Auf den Wissensmangel weißt auch hin, dass er mir erneut mit einer Klage vor dem spätestens in Gegendarstellungssachen völlig unzuständigen LG Hamburg gedroht hat: Herr Buske von der 24. Pressekammer in Hamburg kann sich also gratulieren: Ist der Anruf "seiner" Kammer schon Kern von drohenden und nötigenden Äußerungen Gravenreuths. Ich habe es immer schon geschrieben: Richter Buske ist wegen seiner immer wieder ersichtlichen pressefeindlichen Grundhaltung bei Gaunern und Politikern sehr beliebt.

"Spezialist für Rechtsumgehung, Rechtsmissbrauch, Verfolgung von Kritikern und unwahres Behaupten vor Gericht" wäre nach meiner Meinung die den Tatsachen angemessene Eigenwerbung auf Gravenreuths Webseite.

Gravenreuth: Immer schön dran denken: Ich kann es beweisen.


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