rotglut.org
Einstweilige Verfügung muss weg - Spenden oder Anwälte dringend benötigt!
Orientierung: Überblick >> Randolf Jorberg (Gulli.com) und die Dialer-Mafia

Randolf Jorberg (Gulli.com) und die Dialer-Mafia

Ralf Jorberg, Günter Freiherr von Gravenreuth, Bernhard Syndikus: alte Partner

2007-06-07, Quelle: Jörg Reinholz (Jörg Reinholz) | AddThis Bookmark
Man wundert sich ja immer wieder, wieso Gulli.com vergleichbar positiv über Gravenreuth, Syndikus, Dolzer & Co berichtet, manches sogar verschweigt. In einigen Fällen scheint Gulli.com das Sprachrohr der oben genannten zu sein.

Nehmen wir einige Fälle:

Deutlicher geht es nicht.
Da muss nachgeschaut werden, warum denn bei Gulli.com so berichtet wird. Ein Ansatz ist der Markenname:

Die Wortmarke "gulli" ist beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen unter dem Aktenzeichen 30154717.3. Inhaber: Jorberg, Randolf, 24340 Eckernförde. Vertreter: Rechtsanwalt Bernhard Syndikus, Veterinärstr. 11, 80539 München. Noch vor einiger Zeit soll dort "Frhr. von Gravenreuth und Partner, Anwaltssozietät, München" gestanden haben. Das lässt keine Frage mehr offen.

Dieser Randolf Jorberg ist der Geschäftsführer der "fliks it-solutions GmbH & Co. KG", die betreibt Gulli.com. Schauen wir mal nach, was zu dem zu finden ist:

In der Liste der Dialerdomains findet sich:

Domain: Hacking.de
Betreiber laut Impressum: A. Schmidtlein (Anmerkung: Andreas Schmidtlein, Büttelborn)
Inhaber: fliks it-solutions GmbH & Co. KG
Admin C: Randolf Jorberg
Bemerkungen: Kein Kostenhinweis auf Startseite


Auf gibt.net von Oskar Maria findet sich Folgendes:
"Dachte man vor Tagen noch, dass inzwischen alle Details über Gullis fragwürdiges Wirken im Netz offen liegen, so kann der Chef selbst die Nachrichtenlage immer noch toppen und demontiert sich damit letztlich selbst. Denn all die Boardies, die im letzten Jahr fleißig sich auf dem Board dem Warenhandel hingegeben haben, sollten sich des eingegangenen Risikos bewusst sein. Für die Webmaster, die sich auf Gullis Topliste präsentieren, gilt im Prinzip dasselbe.

In Gullis Reich ist kein Platz für Gefühlsduselei. Aus der Webseite und dem Board ist eine Firma geworden, ohne dass man es den Mitgliedern mitgeteilt hat. Und da zählt der Profit, den man aus den aufgestellten Dialerfallen im Netz zu ziehen gedenkt. Doch der Spielraum für sein Handeln wird kleiner. Neue gesetzliche Regelungen zum Einsatz der Dialer begrenzen den Handlungsspielraum, verhindern den maximalen Profit. Und auch die Aufklärungskampagne quer durch alle Medien macht es immer schwerer, Unkundige solch dubiose Dialer aufzuschwatzen.
"

Eben da zitiert Oskar Maria auch einen Forenbeitrag aus dem TAZ-Forum:

"Als Prozessbeobachter im damaligen Verfahren um die Domain www.verteidigungsministerium.de (die in www.Verweigerungsministerium.de abgeändert wurde) fiel der enge Kontakt eines jungen Mannes, der mir als Randolf J. vorgestellt wurde, mit den Prozessbeteiligten Marian Müller (Domaininhaber) und Günter Freiherr v. Grafenreuth (Prozessvertreter) auf.

Dieser Randolf, von dem auch Pressefotos existieren, ist nach Recherchen eindeutig identisch mit dem Nick "gulli". Warum sich die sog. Staatsmacht noch nicht über Beweissicherung der Randolfschen Datenspeicher bemächtigt hat, kann sie nur selbst wissen. Fakt ist, dass jener Randolf Jorberg, der sich über Gravenreuth den "gulli" Markennamen sichern lassen will, http://www.gibtnet.de/images/register.jpg durch seine Boards und Sites u.a. der Software-Piraterie Vorschub leistet UND sich über seine diversen (legalen und halblegalen) vorgeschalteten Dialer daran massiv bereichert.

Wer sich an illegaler Software finanziell bereichert, ist ein Wirtschaftskrimineller. Hier handelt es sich nicht mehr um ein "Kavaliersdelikt", hier ist höchstes öffentliches Interesse gefordert. Dass Randolf J. außerdem seine Anhängerschaft düpiert, ist ein unerfreuliches, szeneinternes "Begleitwerk". Eine Bewertung zwar "szeneintern" interessant, ansonsten aber völlig unerheblich.
"

Im Online Angebot der TAZ findet sich dann folgerichtig:

"Höhepunkt der Geschäftsidee sind kleine Piraten-Dialerprogramme, die Gulli als Dreingabe zu seiner Sammlung von Seriennummern dazupackt. Natürlich hat Gulli die Seriennummern nicht selbst zusammengestellt, er baut nur auf der kostenlosen Arbeit einer englischsprachigen Initiative auf.

Und so wird das gesamte Umfeld um Gulli herum mit vielen Tretminen gepflastert. Wer versehentlich www.gulli.de, www.gulli.info oder www.gulli.biz in den Browser tippt, landet immer bei ebenjenem Piratenserver, den man nur über einen teuren Dialer betreten kann. Gulli bestreitet zwar, direkt mit diesen Seiten zu tun zu haben, doch er räumt ein, dass deren Inhaber Randolf J. seinen Auftritt im Web seit einiger Zeit finanziert. So schreibt er auf Anfrage: "Du solltest dir nur klar sein, dass ohne die Unterstützung durch Randolf und seine Firma gulli.com nicht betreibbar wäre, da sie mich seit einigen Jahren maßgeblich unterstützen."

Nun ist Randolf J. im Netz auch kein Unbekannter. Zusammen mit einem Freund betrieb er die Domain Verteidigungsministerium.de, unter der die beiden Beratung für Kriegsdienstverweigerer anboten. Ihr Fall machte Furore, weil im vergangenen Jahr das Bundesverteidigungsministerium einen Prozess gegen den Betreiber der Seite angestrengt und die Domain für sich beansprucht hat. Vertreten wurden die beiden Beklagten durch den ebenfalls szenenotorischen Anwalt Günter Freiherr von Gravenreuth.
"

... und weiter:

"Also stets gut beraten hatte der damals 21-jährige Randolf J. Ende 2001 eine Internetfirma mit einem Kapital von 31.000 Euro in der deutschen Steueroase Norderfriedrichskoog gegründet. Schaut man sich die Seiten an, für die diese Firma verantwortlich zeichnet, so trifft man fast überall wieder auf Dialer. Angelehnt an die berühmte und bekannte Crackz-Suchmaschine im Netz, astalavista.box.sk, ist die Adresse astalavista.de, eine Hackerseite firmiert unter hacking.de. Auch Radikalpolitisches ist im Angebot: Die Domain antifa.info bietet seine Firma all den Interessierten an, die diese mit entsprechendem Inhalt füllen wollen. Aber unter sexhammer.com ist sich Randolf J. auch für Pornos nicht zu schade.

Zur Frage, wie denn seine Beziehungen zu Randolf J.s Firma nun genau aussehen, will sich Gulli nicht äußern. Nach Rücksprache mit seinem Anwalt bestehe "kein Interesse an einer Veröffentlichung", schreibt er in einer E-Mail und schickt eine Kopie seines Schreibens an die Kanzlei Gravenreuth, die ihm offensichtlich auch in diesem Fall hilfreich zur Seite steht.
"

Es hat den Anschein, als sei es eben dieser Randolf Jorberg gewesen, der als "Hacker Gulli" antrat. Und es sieht so aus, als sei er ein festes und integriertes Mitglied der Dialerszene, deren Mitglieder sich heute mit anderen Modellen des bevorzugt schnellen und gelegentlich rechtswidrig erscheinenden Methoden des Gelderwerbes befassen. Man muss man sich also über die dortige Berichterstattung über die Mitglieder jenes mafiös organisierten Kreises um Günter Freiherr von Gravenreuth und Bernhard Syndikus nicht mehr wundern.

Übrigens: Ebensowenig über die Werbung. Es hat den Anschein, als sei die häufig auf Gulli.com zu sehende Werbung für Usenext.de nicht zufällig dort erschienen, wurde doch diese Firma nicht ganz zufällig in einen Zusammenhang mit Bernhard Syndikus gebracht. Und noch etwas: Ausgerechnet der Noch-Anwalt Gravenreuth, dessen Sprachrohr Gulli.com zu sein scheint, ist es, der großmäulig verkündet, dass er Einigen beibringen will, dass das Internet kein rechtsfreier Raum sei. Auf gulli.com wieder gibt es Foren zu Themen wie "filesharing" und eine "Toplist" in der gleich wie folgt geworben wird: "HiGHSPEED MOVIE, MP3 AND GAME DOWNLOADS" oder "astalavista!de - Die legendäre Suchmaschine --- tausende cracks - keygens - serials - hackz - security schnell finden."

Man muss nur wissen, dass diese "cracks - keygens - serials - hackz" oft in Zip-Archiven ausgeliefert wurden und werden, die Viren, Trojaner und Dialer beinhalteten. Die Toplist von Gulli.com ist also eine gute Einstiegsmöglichkeit um sich den Rechner mit solcherlei Zeug zu versauen.

Der Name "Randolf Jorberg" findet sich gemeinsam mit dem von Dialer-und Trojaner-Mario Dolzer (und wohl auch einiger anderer "search engine optimizer" - ergo wohl Freaks, welche Suchmaschinen für Spamming missbrauchten, wie es Mario Dolzer es tat auf der Liste der Teilnehmer des 4. SEO-Stammtisches am 22.10.2005. Es wundert auch nicht, dass am 14. August 2006 die WIPO entschieden hat, dass Randolf Jorberg die Domain "nobelpriset.nu" an die Nobel-Preis-Stiftung zurückzugeben hat. Randolf Jorberg scheint also, wie Dialer-Hansel Dolzer auch, auf das Domaingrabbing umgestiegen zu sein.

Randolf Jorberg scheint sich also auch mit Webseiten wie "wir-haben-bezahlt.de" oder dem aktuellen Projekt "Mitmachen bei Stasi 2.0" ("informiert-wolfgang.de") nur deshalb hervorzutun, weil er glaubt, dass sich damit Geld verdienen lässt. Wie er damit Geld verdienen kann? Ganz einfach: Er treibt deren Wert in die Höhe (z.B. durch Verlinkungen) und verkauft die Domains möglicherweise später. Oder er stellt sie beim SEDO-Parking-Programm ein. Es gibt mehr Möglichkeiten.

Die TAZ beschrieb das so:

"Vorbei sind die Zeiten, in denen man solche Projekte aus politischen oder anderen ideellen Gründen betrieb; heute stellt die Szene meist jugendlicher User eine Kundengruppe dar, an der man gutes Geld verdienen möchte und offensichtlich auch kann, wenn man es nur geschickt genug anstellt."

In diesem Zusammenhang ist es besonders bemerkenswert, dass auch Mario Dolzer in seinem "hilfe-forum" für "wir-haben-bezahlt.de" massiv wirbt. Da bleiben keine Fragen mehr.

Eltern sollten prüfen, welche Webseiten ihre Kinder aufsuchen und klare Ansagen machen:
"Als ich bei Gulli rumgelesen habe, ist mir eh aufgefallen das dort z.T. nen riesiges Chaos herscht und nen haufen dummer Kinder ihr Unwesen treiben. Manchmal dachte ich mir "OMG, wenn Dummheit weh tun würde, würden bei Gulli etliche User wie die Fliegen sterben!"
(Zitat von forumdeluxx.de)

-------------
Der Autor ist vor einiger Zeit infolge kritischer Äußerungen gegenüber Günter Freiherr von Gravenreuth, Bernhard Syndikus, Mario Dolzer und anderen fragwürdig bis offen kriminell handelnden Personen im Board von Gulli.com gesperrt worden. Anlässlich der Sperre wurde auf Gulli.com falsch behauptet, es hätten dem Betreiber Abmahnkosten gedroht. Der Autor hat mit der Veröffentlichung dieses Artikels absichtlich bis nach Ablauf der Sperre gewartet um klarzustellen, dass es zwischen dem Artikel und der Sperre keinen ursächlichen Zusammenhang gibt.

<<< zurück <<<

Marketing:
Günter Freiherr von Gravenreuth, Mario Dolzer
Google-Anzeigen:

Mehr von fastix® Webdesign & Consult:
Wohnungen IT-Seminare Schulungen Trainings offene Seminare IT-Trainer Webdesign


Das sollte rotglut.org- Leser interessieren:
Abmahnwelle e.V. AGB-Giftküche XWolf Nicht abzocken! e.V. Art. 5 Grundgesetz Lernen, wie man Webseiten richtig macht. Mobbing-Gegner Lindemann gegen Schmidtlein
--
32670417273426
More blogs about rotglut.