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Erleichterung bei Verlag in der norddeutschen Tiefebene und der dortigen Staatsanwaltschaft
Anwaltskammer ist unzuständig
2008-11-27, Quelle: Eigenbericht (fastix a.k.a. Jörg Reinholz) |
"Ganz plötzlich stand das Fax still"Wie mir ein Mitarbeiter eines Verlages in der norddeutschen Tiefebene und ein Vertreter der Staatsanwaltschaft in der Stadt in der norddeutschen Tiefebene jeweils informell mitteilte (
"Sie dürfen mich zitieren, aber keine Namen nennen!") ist man dort in den letzten Tagen erstaunt über die geringe Zahl eingehender Faxe:
"Ganz plötzlich stand das Fax still."Bisher habe man bei der Staatsanwaltschaft immer einen Mann dafür abstellen müssen, dass er die zahlreichen Faxe eines Anwaltes aus M. bearbeite. Also am Bildschirm öffnen, versuchen herauszubekommen, was eigentlich strafbar sein soll, Atem anhalten, Lachflash unterdrücken, Ablehnung nach §170 StPO schreiben. Enorme Mann- und Portokosten. Im Verlag sah die Arbeit des extra dafür eingestellten Mitarbeiters ähnlich aus. Manchmal musste ein Diskussionsbeitrag im Forum gelöscht werden. Der Anwalt habe dann stets im Gulli-Forum veröffentlicht, dass er es bemerkt habe. Nun ja: Er habe es gefeiert, als habe er den letzten Weltkrieg allein gewonnen. Ja. Jedesmal.
Echte Kriminelle, Anwaltskammer nicht mehr zuständigDer Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft hätte gestern wegen des Versiegens des Faxstromes um andere Arbeit gebettelt und sei gleich mal an die Sache "M.B. aus Frankfurt am Main und B.S. aus München wegen gemeinschaftlichen Betruges und gewerbsmäßiger Erpressung" gesetzt worden: Anklage schreiben. Diese sei mangels Personals lange liegengeblieben.
"Zu lange." Man zeigte sich darüber erfreut, dass nun wieder Kapazitäten bereit stehen, um echte Kriminelle verfolgen zu können.
Im Verlagshaus des Verlages in der norddeutschen Tiefebene sei man zwar erleichtert aber zugleich sehr besorgt gewesen und habe sich bei der Anwaltskammer in M. erkundigt, ob dem Anwalt mit dem Hang zu Faxen etwas geschehen sei. Als die Mitarbeiterin der Anwaltskammer in M. von der Zahl der täglichen Faxe erfuhr meinte diese:
"Das ist uns neu. Da sind wir aber schon längst nicht zuständig." Die Frage, wer denn dann zuständig sei, wurde mit
"Moment, ich gebe ihnen eine Telefonnummer." beantwortet. Es war die
089 23396300
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