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Heilmittelbestellung
2008-11-26, Quelle: Eigenbericht (fastix a.k.a. Jörg Reinholz) |
Es werden dringend zwei Geräte benötigt, die folgende Eigenschaften haben:- Eine Tastatur, mit der man Telefonnummern eingeben kann, die in einem einzeiligen Minidisplay angezeigt werden.
- Eine Taste, bei Druck auf diese soll im Display wechselweise ein Symbol für "fine" und "fast" aufleuchten.
- Eine Menü, in dem sich "fein" und "normal" als "Voreinstellung" einstellen lässt und in das sich an anderer Stelle ein String mit 24 Zeichen und eine maximal 16 stellige Zahl (plus zwei plus für die Vorwahl) als "Faxkennung" eingeben lässt.
- Eine Start-Taste, nach deren Drücken der Papiereinzug zu arbeiten beginnt und die zur eingegebenen Nummer passenden Töne gepiepst werden. Das Papier sollte schön langsam eingezogen werden (ca. 50 Sek./Blatt).
- Sollte drei Sekunden lang kein neues Blatt nachgeschoben werden, dann sollte das Gerät eine Faxbestätigung ausdrucken.
- Natürlich sollte es unter keinen Umständen tatsächlich ein Fax versenden!
Optional:- Ein OCR-Modul, welches dafür sorgt, dass das Gerät beim "faxen" nach Leerzeichen zwischen Satzende und Fragezeichen sucht und im Erfolgsfall einen vergnügten Eselsschrei von sich gibt. Im Falles, dass ein Ausrufezeichen auf das Leerzeichen nach dem Satzende folgt, sollte ein fulminanter Schmerzensschrei, Typ "Sterbender Esel", zu hören sein. Für den im Nordwesten.

(Beispielgrafik: Zwei vergnügte Eselsschreie.)

(Beispielgrafik: Ein Schrei, der sich nach einem getretenem Esel anhört.)
- Einen Lügendetektor, der immer wenn er eine Lüge entdeckt, ein zufriedenes Schweinegrunzen auslöst. Für den im Süden.

(Beispielgrafik: 6 x grunzen. Eine Erkennungsrate von 66% wird akzeptiert, auch in den obigen Beispielen sollte oft genug gegrunzt werden.)
- Für den im Süden kann der "erfolgreiche Faxversand" mit einem "fastix!" akkustisch signalisiert werden, bei 5% der "Faxversendungen" sollte ein "Fehler" eintreten, der mit "sch ... heise!" signalisiert wird.
- Für den im Nordwesten kann der "erfolgreiche Faxversand" mit einem "Ganymed! Ich liebe mich!" akkustisch signalisiert werden, bei 5% der "Faxversendungen" sollte ein "Fehler" eintreten, der mit "Beim Jupiter!" signalisiert wird.
Bei Lieferung an die Empfängeradressen im Nordwesten und Süden Deutschlands ist ein großer Berliner Provider bereit einen heftigen Gefahrenzuschlag zu zahlen - denn die Empfänger (die am besten nichts mehr versenden sollten) sind ganz schön durchgeknallte Typen.
Der in München hört sich den ganzen Tag "Die Partei, die Partei hat immer recht" an. Echt abgefahren - Nicht wahr?
Ich bitte auch um einen Hinweis, ob die Geräte im Fall schwerer Faxitis üblicherweise von den Heil- und Ersatzkassen getragen werden oder ob man das erst mittels Rechtsanwalt durchsetzen muss.Angebote an mich, der Datenschutz wird beachtet. Die Lieferung für den im Süden sollte per DPAG erfolgen, da in St. Adelheim auf Grund strenger örtlicher Bestimmungen die Lieferung nicht mit anderen Dienstleistern erfolgen kann. Ferner muss eine Bestätigung beiliegen, dass es sich um ein Heilmittel handelt und dass dieses keine scharfen oder gefährlichen wie z.B. berauschende, ätzende oder giftige Teile beinhaltet.
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