Gestern war ich wegen diverser Fernsehaufnahmen in Frankfurt am Main und nutzte die Gelegenheit um an alten Schauplätzen vorbeizuschauen und Fotos zu machen.
Zuerst war ich, gemeinsam mit dem Präsident des gemeinnützigen Vereines "
Nicht Abzocken!", in der Casellastraße 30 bis 32, ein Gewerbehof, in dem, das gilt für alle folgenden Adressen, überwiegend seriöse Firmen ihr Domizil haben. In der Casellastr. sollte eigentlich die "Go Web Ltd." sitzen. Die war aber nicht zu finden, dafür die "MB Routenplaner GmbH" des Michael Burat.
Hat einen gemeinsamen Briefkasten mit der "Gehaltsvergleich Ltd.", wohl einer weiteren sehr beschränkten "Firma" des "Buratino-Syndikats". Beide residieren dann wohl in dem
seit Monaten leeren Büro, in welchem nach übereinstimmenden Berichten mehrerer Befragter "noch nie" jemand oder was gewesen ist. Auch der Briefträger wusste ein Lied von unzustellbaren Sendungen für die Firma "Go Web Ltd." zu singen.
Die BegegnungIn der Straße mit dem schönen Name "Alt Fechenheim" stand direkt an der Hausnummer 121
ein nicht ganz taufrischer schwarzer BMW-Kombi mit dem Kennzeichen "F-MB 201". Im eingeschränkten Halteverbot ... Ich dachte erst mal nicht im Traum daran, dass das Fahrzeug mit der Sache zu tun hatte. Hatte es aber: Im Kofferraum des schwarzen BMW-Kombi lagen ein paar Schachteln mit Computerkram, derlei erregt meine Neugier nahezu automatisch. Irgendwie erfassten meine Augen noch etwas: "Quirinstraße 8". Jetzt wurde ich doch aufmerksam: Es war eine Rechnung, Betrag und Ware uninteressant, aber Adressat war die Buratsche RA-Office GmbH, in der "Quirinstraße 8". Eine Weile lang dachte ich, ich hätte Michael Burat erwischt, es waren aber wohl Villiam und Robert Adamca - immerhin zweifelte ich bisher an deren Existenz.
Auch die Google-Bildersuche liefert kein Ergebnis.Beide reagierten auf den Fotoapparat in einer Weise, die ich als aggressiv empfand. Sie wollten, dass ich die Fotos lösche. Bis dahin hatte ich nur den Buratschen Altwagen drauf ... Wir riefen die Polizei - was jetzt den Vorteil mit sich brachte, dass der Vorfall aktenkundig wurde und dass ich so noch dazu kam, beide Adamcas zu fotografieren. Ich habe die Bilder an Urs Vac geschickt, das Veröffentlichen wurde mir von den Abgelichteten verboten, aber möglicherweise sind die Gesichter schon mal irgendwo im Böhmischen oder Slowakischen aufgetaucht - mag Urs das rausfinden.
Auffällig ist, dass die Dame, welche in der Wäscherei in der Alt Fechenheimer 120 tätig ist, scheinbar denjenigen kannte, welchen ich für Villiam Adamca halte. Sie rief ihm jedenfalls zu, er solle aufhören und duzte ihn. In Frankfurt ist das eher nicht der normale Ton zwischen Kunden und Dienstleistern. Die Dame hat dann dem Fernsehteam, dass wenig später erschien, keine Aussagen machen wollen. Seltsamerweise kannte in der ganzen Gegend niemand den Herrn Burat, der dort mehrere Firmen betrieben haben will (RA-Office GmbH, B + K Group OHG) oder Mitarbeiter von angeblich dort beheimateten Firmen war, wie bei der TEENBOYS Entertainment KG. Jedenfalls gab es keine Auskünfte und der
Hinweis auf den Geschäftszweck der TEENBOYS Entertainment KG führte je nach dem nur zu Kopfschütteln oder Heiterkeit. Immerhin fand sich ein Briefkasten ohne Name und ein dazu gehörendes leeres Klingelschild. Eine weitere aufgegebene Tarnadresse? Was die Dame in der Wäscherei gegenüber weiß - das werden wir wohl nie erfahren. Welches ist doch das gleich das Wort, dass man
nie gebrauchen sollte?
Es bleiben einige FragenWas machen zwei Limited- Geschäftsführer, die mit offensichtlich geringen Rechtskenntnissen, aber von mir als erheblich empfundenem Agressionspotential ausgestattet sind, in einem Auto, das offensichtlich Michael Burat oder einer seiner Firmen gehört, auch noch mit Computerkram, ausgerechnet an der Adresse Alt-Fechenheimer 120/121? Lag es am Aussehen der sauberen Herren, dass sie nicht fotografiert werden wollten oder sind sich die beiden bewusst, an welcher Art von Geschäft sie als Namensgeber teilhaben? Worauf bin ich da gestoßen? Ich glaube in Frankfurt am Main überlegt jetzt einer, ob er nicht sofort in Krefeld anrufen sollte oder besser gleich die "Strafrechtlerin" Katja Günther. Falls die mit dem Unterschreiben der vielen Mahnungen nicht schon überlastet ist.
Daneben bleibt noch ein "Gerüchle": Wenn die beiden hoch geschätzten Geschäftsführer mit Hilfsarbeiten (wie dem Einkaufen) für die RA-Office GmbH beschäftigt sind, wer leitet dann die Firmen? Michael Burat? Ronny Neugeboren? Bernhard Syndikus?
Einer der beiden Brüder nannte mich übrigens "Jörg" - Nun ja: Ich begrüße zwei weitere Leser und freue mich, dass "Rotglut.org" in der Nutzlosbranche so ernst genommen wird, dass der Verdacht sofort auf mich fiel. Womöglich hängt mein Konterfei jetzt in so manchem Keller so manchen Gauners... Es sei so.
Die nächste Station unseres Stadtspazierganges war die Quirinstraße 8. Dort war vor uns schon ein Fernsehteam. Was fanden wir?
Nun, dass die Buratinos das Callcenter im Keller mit Zugang unter der Treppe zu Nr. 6 haben, das ist bekannt.
Aber dass es dort jetzt auch eine "Domport Ltd." gibt, das ist mir zumindest neu. Domport? Richtig. Eine Domport GmbH gibt es in Güstrow und das ausgerechnet an einer Adresse, die ohnehin mit Bernhard Syndikus in Verbindung gebracht wird: Am Markt 32. Mit der Firma verbindet sich auch der Begriff des Domaingrabbings. Frank Dümpelmann ist ein alter Weggefährte des Bernhard Syndikus. Jetzt also eine "Domport Ltd."
Die "Open Domains Ltd." ist ja tot...
Auch die "Go Web Ltd." (mein-iqtest.net) hat jetzt einen Aufkleber auf Burats Briefkasten - neben einer "Marketing & Branding Ltd.". Nun ja, es ist ein deutliches "Branding", wenn eine Firma, dazu eine "Ltd." mit Burat und also Bernhard Syndikus in einem Zusammenhang gebracht wird. Dazu findet sich eine "Gaming Solutions Ltd." und der Name "Villiam Adamca" an Burats Briefkasten. Alles Klebezettel, die schnell angeklebt und schnell wieder abgerissen sind, wie Spuren am Briefkasten zeigen.
Der Mann vom Wachschutz, der wohl wegen des Drehteams gerufen wurde, machte seinen Job sehr gut und erschien mir hinsichtlich des Rufes, den manche Mitarbeiter solcher Wach- und Schließgesellschaften haben, tatsächlich als sehr intelligent. Ich denke, es ist Verschwendung die Arbeitkraft eines guten Mann dafür zu missbrauchen, solche fragwürdigen Objekte (oder schreibt man "Subjekte"?) zu beschützen.
PraktischWenn man in der Alt Fechenheimer 121 startet kann man auf dem Weg in die Quirinstraße 4-8 auch gleich den Briefkasten in der Casellastraße 30/32 leeren. Die Adresse in der Hanauer Landstraße 338 hatte diesen Vorteil übrigens auch, war aber verkehrsgünstiger: Keine Bahnschranke, die oft und lange geschlossen ist und durch die man (hin und zurück) zweimal muss. Nicht wahr?
Kleiner FehlerBisher stand weiter oben, "nimimit.de" sei ein Projekt der "go web ltd." - zumindest gegenwärtig ist es ein Projekt der "Polyphem Media Ltd." eines Stefan Seitz. Mir wurde das durch Zuschriften mitgeteilt. Katja Günther mahnt aber auch für Stefan Seitz - insofern gehe ich davon aus, dass z.B. Bernhard Syndikus mit dem Laden nicht weniger zu tun hat als mit den "Firmen" des "Frankfurter Kreisels" um Micheal Burat und Ronny Neugeboren. Den Münchner Anwalt halte ich ohnehin für die graue Eminenz hinter der Abzocke, der ist mir etwas zu oft im Spiel, wenn es um wahrlich kritikwürdige Praktiken im Zusammenhang mit dem Internet geht.