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Dienstag, 8. Dezember 2009

Nachbarschaft24.net beantragt zahlreiche Mahnbescheide beim AG Hünfeld

Wie unlängst bekannt wurde hat der Betreiber von Nachbarschaft24 mehrere tausend Mahnbescheide beantragt. Auf Nachfrage der Redaktion zeigte man sich wild entschlossen, den säumigen Zahlern nun entgültig ans Leder zu gehen. Wir werden es nicht länger hinnehmen, dass Internetuser unser Dienstleistungsportal als Selbstbedienungsladen missbrauchen. Letztendlich haben wir auch eine Verantwortung gegenüber dem Unternehmen und unseren Mitarbeitern. Wir werden jede Forderung ausnahmslos  einklagen. Auf die Frage hin, ob man sich da gute Chancen ausrechnet, wurde unmissverständlich klargestellt, dass man bereits deshalb jeden Fall einklagen wird, damit den Usern unmissverständlich klargemacht wird, dass es jedem an den Kragen geht.

Die Redaktion rechnet im Falle einer Klagewelle mit 90% Erfolgsquote für Nachbarschaft24, dies entspricht der Quote der zur Zeit vorhandenen Urteile.

3 Kommentare:

Andreas Neuber hat gesagt…

Ich bin begeistert und gratuliere zu diesem Schritt.

Hans hat gesagt…

Mehrere Tausend Mahnbescheide? Doch sicherlich im automatisierten Mahnverfahren? Da spart man sich nämlich den Kauf der Gerichtsmarken. Trotzdem ne schöne Stange Geld, Hünfeld wird sich freuen (Gerichtsgebühren je Bescheid [§11, Nr. 1100 GKG] 23 EURO)

Nicht Abzocken e.V. hat gesagt…

Angesichts der geänderten Rechtslage empfehlen wir nun allen Ratsuchenden, die Forderung der Netsolutions Trading FZE zu begleichen. Allein die Beratungskosten für ein Gespräch bei einem Rechtsanwalt übersteigen den Streitwert zumeist erheblich.

Die Mehrosten durch einen Mahnbescheid sind zudem mit 23 Euro erheblich höher als jene für ein eventuell bereits eingeschaltetes Inkassobüro.

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